Safari-Salama

Reisebericht 15 vom 04.12. - 24.12.2006

Shanghai - Auckland - Rotorua - Wellington

Startklar zu viert Kormorane (Coromandel Halbinsel) Coromandel Halbinsel zNacht brutzeln Waimangu Nationalpark Farntrieb Wai-o-Tapu Nationalpark Rindenstruktur (Wai-o-Tapu) Beata beim Mailänderlen Emerald Lakes Weisse Weihnachten mit sälbergmachte Gutzi

Mit den riesigen Bike-Schachteln auf den Fahrrädern machen wir uns zu Fuss auf den Weg zum Busbahnhof, von wo aus es zum Pudong International Airport gehen soll. Es ist der 3. Dezember, die Sonne scheint und das Thermometer zeigt kalte 6°C an. Das Angebot eines Einheimischen, unsere sperrigen Schachteln auf der Ladefläche seines Dreirades zu befördern, nehmen wir gerne an. Beim Busbahnhof angelangt, nieten und kleben wir in aufwändiger Aktion zuerst die Schachteln zusammen und nehmen dann die Räder soweit auseinander bis sie in die Schachtel passen. Der Busfahrer ist verständnisvoll und so können wir ohne Diskussion unser sämtliches Material im Bus verstauen. Am Flughafen müssen wir uns aber nochmals heftig ins Zeug legen, damit wir zu unserem Recht kommen und uns die versprochenen 10kg Freigepäck für Sportausrüstung pro Person auch tatsächlich zugesprochen werden. Wollten uns doch die Pandas weise machen, dass lediglich Skier als Sportgepäck deklariert werden können... Banausen, die! Spielen halt meist Ping Pong oder Badminton, das ist ja alles auch ganz leicht zum Transportieren :o). Ansonsten ist der Service der Air New Zealand vom Feinsten: Wir werden mit herrlichen Mahlzeiten verwöhnt, zwischendurch gibts feine Häppli und Wyyli, jeder Passagier hat einen eigenen Bordcomputer mit Privatbildschirm und einem weitreichenden Unterhaltungsprogramm. Fast vergessen wir, dass wir auch noch ein bisschen schlafen sollten, haben schon sooo lange keine westlichen Filme mehr gesehen oder westliche Musik gehört!

Morgens früh, am 4. Dezember 2006, landet unsere Maschine nach 12-stündigem Flug und 10'000km weiter entfernt in Auckland, der grössten Stadt Neuseelands (knapp 1 Mio. der total 3.5 Mio. Einwohner lebt hier). Am Zoll werden unsere Fahrräder, das Zelt und die Wanderschuhe auf Erd- und Pflanzenkrümel gut inspiziert. Neuseeland ist sehr strikt, was das Einführen von Esswaren, Pflanzen und gebrauchten Gegenständen aller Art anbelangt. Zu Recht wird hier sehr viel Wert auf den Erhalt und Schutz der einheimischen und meist endemischen Pflanzen- und Tierwelt gelegt. Da die Inseln sehr weit entfernt liegen von anderer Landmasse, hat sich hier über die Jahrmillionen eine sehr spezifische Artenvielfalt und ein fragiles Ökosystem entwickelt.

Schon auf dem Weg ins 30km entfernte Stadtzentrum fahren wir an endemischen Pohutukawa-Bäumen – hier auch als Weihnachtsbaum bezeichnet – vorbei, die zu dieser Jahreszeit in schönster Pracht blühen. Wir realisieren auch, dass wir seit Monaten überhaupt wahrgenommen werden auf der Strasse. Zu unserer grossen Überraschung wird uns wieder einmal Vortritt gewährt und Automobilisten überholen uns, ohne dass sie dauernd auf der Hupe rumdrücken müssen. Richtig zivilisiert geht's hier zu und her – wie erholsam! Es wird nur dann schwieriger, wenn wir jemanden nach dem Weg fragen wollen, denn hier ist keiner zu Fuss unterwegs und alle brausen an uns vorbei. Welch ein Gegensatz zu Asien, wo wir immer sogleich von einer Menschentraube umringt waren!

Einiges später als erwartet, erreichen wir gegen 15.00 Uhr das Hostel, wo Silvia schon ungeduldig wartet. Sogar ein feines z'Morge hat sie vorbereitet, das natürlich auch zu fortgeschrittener Stunde herrlich mundet. Tagsdarauf wird mit Beatas Ankunft unsere Gruppe vervollständigt. Die Wiedersehensfreude ist gross und natürlich haben wir uns alle gleich eine Menge zu erzählen. Beata musste ja bei der Quarantäne-Kontrolle richtig bibbern, hat sie doch als Kurierin gewirkt und uns aus der Schweiz von diversen Leuten Päggli mitgebracht: Ein reichhaltiges Wiehnachts-Mässpäggli von Sabines Familie, sowie ein Chlausesäggli voller Heimwehtilger und Powernahrung von unseren lieben Webmastern Patricia und Markus. Doch damit nicht genug: Auch ein Pfund knuspriges St.Galler-Ruchbrot zaubert sie aus ihren Taschen... mit der Bemerkung, dass alles aus Switzerland komme und somit "total clean" sei, hat das Importgut den Grenzübertritt problemlos überstanden... Wir tragen natürlich auch unsern Teil dazu bei und vertilgen die Leckereien im Nu, damit auch sicher kein schädlicher Keim auf neuseeländischem Boden Unheil anrichten kann. Auch den folgenden Tag verbringen wir noch in Auckland: Jetlag ausschlafen, Velos auf Vordermann bringen, Route planen und dabei den Wind nicht vernachlässigen, Fressalien einkaufen...

Am 7. Dezember 2006 legen wir endlich los! Rauf und runter, rauf und runter – und das schon in Auckland! Unser erstes grösseres Ziel ist die Coromandel-Halbinsel, welche südöstlich von Auckland ins Meer "lampt" und die wir umrunden wollen. Von Auckland her folgen wir mehrheitlich der Küstenstrasse und gelangen via Orere Point nach Thames. Es macht grossen Spass als Viererkaravane durch die Gegend zu pedalen. Öfters legen wir Halt ein, geniessen den Ausblick in die saftig grüne Hügellandschaft, die mit Schafen dekoriert ist, stärken uns mit einem Kilo frischen Erdbeeren direkt ab Hof und erfreuen uns ob den Zurufen der Automobilisten, wenn wir mal wieder an einem steilen Hügel kleben: You're almost there, mate! (Kumpels, Ihr seid bald am Ziel!) Auch wenn sie gar nicht wissen, wohin wir eigentlich wollen :o). Der Küstenabschnitt vor Thames ist eine beliebte Landestelle für Zugvögel und Lebensraum vieler Wasservögel. Wir besuchen hier den sehr interessanten Informationspavillon.

Obwohl immer etwas bewölkt, zeigt sich Aotearoa – das Land der langen weissen Wolke – von seiner besten Seite und wir können bei trockenem Wetter und Temperaturen über 20°C unterwegs sein.

Von Thames gelangen wir via Coromandel nach Whitianga. Dieser Abschnitt ist besonders reizvoll, führt doch die kurvenreiche Strasse direkt entlang der baumbewachsenen Küste, was uns immer wieder eine schöne Aussicht auf das zerklüftete Ufer, das stahlblaue Meer und die einsamen weissen Sandstrände ermöglicht. Viele Kormorane können wir beobachten, die auf einem Fels oder Ast sitzend, darauf warten, dass ein fetter Fisch unter ihren Füssen vorbeischwimmt.

Ja, ein "little hilly" (ein wenig hügelig) sei die Gegend, meinen die Einheimischen... von wegen: Das ist ein grüner Streuselkuchen!!! Ach ja, und was die Windrichtung anbelangt, so kommen wir sehr bald zum Schluss, dass der Cheib sowieso macht was er will... Hoch und runter hart am Wind; Sabine schreit hin und wieder einen Fluchschwall in die Luft! Ja ja, man darf das Zeug nicht in sich reinfressen...

In Whitianga übernachten wir bei Greg, dem wir auf seinem Feierabendstrampel begegnen. Seit 1.5 Jahren baut er an seinem grossen Haus, in welchem es ausreichend Platz hat, dass er noch spontan vier vom Winde verwehte Radler einquartieren kann.

Wir nehmen es gemütlich tagsdarauf, so schön ist es hier und fahren nur ins 17km entfernte Hahei, wo wir unsere mobilen Villen auf dem wunderschönen Zeltplatz mit Meeranstoss aufstellen. Roland, Beata und Silvia sind noch voller Tatendrang und gehen auf eine dreistündige Kajaktour... wollen noch ihre Armmuskeln etwas trainieren... Sie fahren zu einer Insel und können die bekannte "Cathedral Cove" – eine Halle im Fels mit Sicht aufs Meer – von innen bewundern. Gegen Abend sind wir an der Hot Water Beach zu finden. Bei Ebbe kann man hier Pools in den Sand buddeln, die sich dann mit Thermalwasser füllen und so eine tolle Freiluftbadewanne hergeben. Naja, wirklich geniessen können wir das Bad nicht, sind wir doch nonstop damit beschäftigt, unsere Wanne intakt zu halten, deren Rand immer wieder von den Wellen zerstört wird.

Die Hot Water Beach bildet den Anfang unserer mehrtägigen Thermalkur-Tour. Über Whangamata und Omokoroa (vor Tauranga) erreichen wir Rotorua, das Zentrum des neuseeländischen Thermalgebiets, wo wir uns gleich für drei Nächte niederlassen. Rotorua liegt am gleichnamigen See – einem Kratersee. Wir unternehmen einen Ausflug zu zwei weiteren Seen in der näheren Umgebung – die natürlich wieder hinter 100 Hügeln versteckt liegen – geniessen das dolce far niente auf dem Zeltplatz und brutzeln uns wie jeden Abend ein herrliches Abendessen in der gut ausgestatteten Campingküche. Also mit dem Essen einkaufen ist es ja mittlerweile so, dass Silvia und Beata uns verboten haben, dass wir zwei alleine zur Foodbeschaffung ausschwärmen dürfen. Es ist ein tragisches Kapitel: Da kommen wir doch nach über einem Jahr Asien ins hochzivilisierte Neuseeland, wo es Food-Märkte gibt, so gross, dass man sich locker darin verirren könnte. Hochregallager bis zuoberst gefüllt... Wir schieben den überdimensionierten Einkaufswagen durch die Gänge und wissen nicht, ob wir das Müsli mit Weinbeeren oder jenes mit Nüssen nehmen sollen. 30 Sorten Konfi, 40 Sorten Teigwaren – wir sind total überfordert! Beim Gemüse ists einfacher; wir kaufen inländische Ware. Frischfleisch: die Qual der Wahl geht wieder los, denn im Gegensatz zu Asien, sieht hier alles wirklich sehr appetitlich aus. Unser Wagen füllt sich und als wir das Schlaraffenland schwer beladen und strahlend verlassen, stehen Beata und Silvia fast die Haare zu Berge: Waaas! Sooo viel mehr zum Schleppen!?! Klar, wir sind ja auch zu viert, versuchen wir die verzwickte Sache etwas zu entschärfen, was uns aber nicht wirklich gelingt :o).

Wie schon erwähnt befindet sich Rotorua inmitten von geothermischem Gebiet und auf unserem Zeltplatz hat es sogar mehrere Heisswasserpools, die uns natürlich sehr willkommen sind. Im Ort stinkt es fürchterlich nach Schwefel und wir fragen uns, wie man überhaupt auf die Idee kommen konnte, hier eine Siedlung zu errichten.

Die folgenden drei Tage stehen ganz unter dem Motto "Strampeln durch des Teufels Küche". Wir verlassen Rotorua in südöstlicher Richtung und folgen der Strasse Nr 5 nach Taupo. Die Gegend ist faszinierend, dampft und brodelt es doch überall; manchmal sogar unmittelbar am Strassenrand. Da ist was los in der Erde unter uns!

Wir besuchen die drei Nationalparks Waimangu, Wai-o-Tapu und "Craters of the Moon" und können einmal mehr ein fantastisches Naturspektakel erleben: blubbernde Schlammpools, Kalksinterterrassen, Erdlöcher aus denen es dampft, Warmwasser-Flüsse deren Ufer einer Farbpalette ähneln, denn die unterschiedlichsten chemischen Elemente sind hier ausgesintert und haben dabei prächtige Kristallablagerungen zurückgelassen. Kochende Seen in gelb, grün, türkis und rot! Stundenlang schlendern wir durch die brodelnde Landschaft – es ist einmalig! Auch die Vegetation ist einzigartig, haben sich doch die Pflanzen an die extremen Bedingungen adaptiert: Moose, Flechten, Farne und Manukabüsche, deren Blätter und zierlichen weiss-roten Blüten den ersten Europäern als Teeersatz dienten. Seit wir Rotorua verlassen haben, regnet es und die Temperaturen bewegen sich um die 15°C – und wir dachten, hier wäre Sommer :-(.

Von Taupo aus fahren wir südwärts via Turangi nach Waihi. Waihi ist ein reines Maori-Dorf mit ca. 50 Seelen, das Ihr mit Garantie nicht im Atlas findet und das am südlichsten Zipfel des Taupo-Sees liegt. Übrigens: auch der Taupo-See hat sich in einem ehemaligen Krater gebildet. Hier können wir bei Nicole und Brett wohnen, Beatas Kollegen. Brett ist maorischer Abstammung und hier als Raftingguide tätig. Die beiden bewohnen ein kleines gemütliches Holzhaus direkt am See und haben uns eingeladen, für drei Nächte bei ihnen zu bleiben. Von hier aus möchten wir eigentlich gerne auf den eintägigen "Tongariro Crossing Trek" starten, müssen jedoch infolge schlechten Wetters die Wanderung um einen Tag verschieben. Tja, und was machen vier verfressene Schweizer fernab der Heimat so kurz vor Weihnachten? Sie backen zwei Zöpfe und vier Sorten Wiehnachtsgutzi! Frau Rohner, Beatas Mutter, sei Dank, hat sie Beata doch ein Back-Survival-Kit mit auf den Weg gegeben, mit Rezepten, Trockenhefe und Ausstechförmli! Grandios! Volle Action im Holzhaus! Bald ist es auch schon angenehm warm und ein herrlicher Duft liegt in der Luft...

Am 22. Dezember lacht uns seit langem wieder einmal die Sonne an – ein perfekter Wandertag liegt vor uns. Der Tongariro Nationalpark liegt südlich des Taupo-Sees und umfasst das Gebiet um die drei grossen – noch immer aktiven – Vulkane Mt. Tongariro (1'968m.ü.M; im Norden), Mt. Ngauruhoe (2'290m.ü.M; in der Mitte) und Mt. Ruapehu (2'796m.ü.M; im Süden). Der Park befindet sich unmittelbar über der Zone, wo sich die pazifische Erdplatte unter die australo-indische Platte schiebt. Dieser "Falz" verläuft nach Nordosten und reicht innerhalb Neuseelands bis zur White Island, welche ein aktiver Vulkan ist und in der Bay of Plenty liegt. Durch diese plattentektonischen Bewegungen werden derart massive Kräfte freigesetzt, dass von Zeit zu Zeit Magma (= geschmolzenes Gestein) durch Erdöffnungen mit grosser Wucht an die Erdoberfläche geschleudert wird (Vulkane), kochendes Wasser ausgespieen wird (Geysire) oder, dass thermische Quellen, die direkt unter der Erdoberfläche liegen, stinkenden Schlammpflutter zum Kochen bringen können (Mudpools).

Per Bus werden wir zum Startpunkt gebracht, welcher am westlichen Parkrand zwischen dem Tongariro und dem Ngauruhoe liegt. 17km liegen vor uns, sowie 800m aufwärts und 1'100m abwärts. Prächtiges Wetter erwartet uns. Der Himmel ist stahlblau, hat nur ein paar kleine Wolken – viel Sonnencreme ist also angesagt. Majestätisch stehen die drei Berge vor uns. Sie sind schneebedeckt, was für diese Jahreszeit absolut untypisch ist. Der Ngauruhoe ist zweifelsohne der schönste der drei; hat eine perfekte Kegelform. Die ersten 1.5h marschieren wir über relativ flaches Terrain: Lavagestein, Gräser, Moos. Danach folgt für weitere 1.5h ein steiler und wegen des Schnees rutschiger Abschnitt. Die Standardroute, die wir nehmen, führt über den Sattel zwischen dem Tongariro und dem Ngauruhoe. Auf den Abstecher zum Gipfel des Ngauruhoe verzichten wir, ist der Weg doch nicht markiert und die Bedingungen scheinen uns nicht die idealsten zu sein (Schnee, Lavageröll). Die Sicht ist klar und so können wir in der Ferne sogar den Mt. Taranaki (= Mt. Egmont; 2'517m.ü.M) erspähen, der ganz im Westen der Nordinsel liegt. Allmählich ziehen dunklere Wolken auf – das Wetter wechselt hier in Neuseeland unheimlich schnell – und wir erreichen den höchsten Punkt gerade noch rechtzeitig, damit wir einen Blick auf die drei unter uns liegenden smaragdgrünen Seen (Emerald Lakes) erhaschen können. Danach ist alles in dichten Nebel gehüllt. Auch hier oben stinkts wieder nach faulen Eiern und die Erde ist so angenehm warm, dass man sich hinsetzen und aufwärmen könnte, würde da nicht das schlechte Wetter aufziehen. An einem windgeschützten Ort legen wir Mittagsrast ein und geniessen zum Dessert... sälbergmachti Wiehnachtsgutzi! Ja, im Gegensatz zu Euch feiern wir hier weisse Weihnachten! Der Abstieg – teilweise durch den Schlamm – zieht sich ziemlich in die Länge, Schneeflocken, Sonnenstrahlen und Regentropfen wechseln sich ab und die letzten 1.5h führt uns der Weg sogar durch dichten Wald mit Farnbäumen, Flechten und Moosen aller Art. Diese Wanderung bot in so kurzer Zeit eine derartige Vielfalt, dass wir diesen Tag schon jetzt als einen der neuseeländischen Höhepunkte deklarieren können.

Am 23. Dezember besteigen wir in Turangi den Bus nach Wellington, der Hauptstadt des Landes. Die Nordinsel werden wir zwei Tage später verlassen und per Fähre nach Picton fahren, von wo aus wir unser zweimonatiges Abenteuer durch die Südinsel starten.

Tourenstatistik:
  • Anzahl Reisetage:
  • Anzahl Velotage:
  • Total Velodistanz:
    Davon nicht asphaltiert:
  • Total gefahrene Höhenmeter:
  • Total reine Fahrzeit:
485
246
15'015km
483km
117'032m
1'054h 50min

Zu den Fotos...

Sabine & Roland, 24.12.2006

© pk&mk 04.02.2007